Presse Okt.2013

 

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Feuerwehr braucht neuen Wagen

Es gibt Pläne, den Standort Alterode zu einer Stützpunktfeuerwehr auszubauen.

Die Freiwillige Feuerwehr Alterode benötigt ein neues Löschfahrzeug. Entweder muss ein Kredit aufgenommen oder das Fahrzeug in Raten abgestottert werden. Bisher waren die Alteröder mit einem 30 Jahre alten Wagen unterwegs.
 

Alterode/MZ Oktober 2013
 

 

Frohe Kunde für die Freiwillige Feuerwehr Alterode: Der Stadtrat der Einheitsgemeinde Arnstein hat jetzt beschlossen, dass die Feuerwehr ein neues Fahrzeug erhält. Bisher waren die Alteröder mit einem 30 Jahre alten Wagen unterwegs. Doch der hat inzwischen den Geist aufgegeben. „In eine Reparatur müssten mehr als 100 000 Euro gesteckt werden“, sagt der Arnsteiner Bürgermeister Frank Sehnert. Das würde sich auf Dauer nicht rentieren. Deshalb soll nun ein neues Fahrzeug her.

Das ist freilich nicht ganz billig. Zwischen 300 000 und 350 000 Euro müssen dafür auf den Tisch gelegt werden, so Sehnert. Geld, dass in der Arnsteiner Kasse natürlich nicht so einfach rumliegt. „Wir müssen sehen, wie das finanziert werden kann“, sagt Sehnert. Entweder müsse man einen Kredit aufnehmen oder das Fahrzeug in Raten abstottern. Bei dem neuen Wagen, der angeschafft werden soll, handelt es sich um ein sogenanntes Hilfeleistungs-Löschfahrzeug. „Wenn wir das kriegen, können wir wirklich zufrieden sein“, sagt der Alteröder Ortswehrleiter Marko Güntzel. Da das eigene Fahrzeug nicht einsatzfähig ist, behelfe man sich derzeit mit einem Löschfahrzeug, das die Quenstedter Feuerwehr dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat. Aber das könne keine Dauerlösung sein, schließlich brauchen die Quenstedter den Wagen ja auch irgendwann zurück.

Deshalb sei es zwingend notwendig, dass man ein neues, eigenes Fahrzeug erhalte. Sicher wisse man, dass eine Neuanschaffung ein finanzieller Kraftakt für die Stadt sei. „Aber wir benötigen ganz einfach vernünftige Technik für Einsätze“, sagt Güntzel.

Ein modernes Auto für die Alteröder würde sich auch in der Hinsicht bezahlt machen, da vorgesehen ist, den Standort Alterode zu einer Stützpunktfeuerwehr im Einetal auszubauen. Das würde beispielsweise bedeuten, dass in Alterode verstärkt Ausbildungen für die Feuerwehren der gesamten Einheitsgemeinde über die Bühne gehen.

    Mit 21 aktiven Mitgliedern ist die Alteröder Feuerwehr gut bestückt. Immerhin 15 davon sind als Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Die würden beispielsweise bei Wohnungsbränden zum Einsatz kommen, um Menschen aus dem tödlichen Rauch zu retten. 

    Insgesamt sind die Fahrzeuge der Feuerwehren der Stadt im Durchschnitt 24 Jahre alt, sagt Bürgermeister Sehnert. Laut Risikoanalyse müsste man über eine Million Euro investieren, um die Feuerwehren auf den notwendigen Standard zu bringen. Das sei ohne Fördermittel nicht zu bewerkstelligen. Sehnert sieht dabei auch das Land in der Pflicht. Bisher würde es Fördermittel nur für Fahrzeuge geben, die im gesamten Landkreis eingesetzt werden. Die Finanzierung der Autos für Ortsfeuerwehren, wie im Fall Alterode, müssten die Städte und Gemeinde dagegen alleine stemmen. „Da sollte man schon einmal überlegen, ob da nicht etwas geändert werden kann, sagt Sehnert.

    Indes hat in der Einheitsgemeinde Arnstein die Feuerwehr Ulzigerode das Handtuch geworfen - aus Mangel an Mitgliedern. Zuletzt war lediglich noch der Wehrleiter übriggeblieben. Mit einem Aktiven habe man einen normalen Feuerwehrdienst nicht versehen können. Alle anderen hatten aus unterschiedlichen Gründen ihren Dienst quittiert. 

    Zwar wurde einiges versucht, um die Schließung zu verhindern. Es wurde mit ehemaligen Löschkräften und Einwohnern des Ortes gesprochen - das alles brachte aber nicht den gewünschten Erfolg. 

    Viele Ulzigeröder, die für einen Dienst bei der freiwilligen Feuerwehr in Frage kämen, würden das arbeitstechnisch nicht auf die Reihe bekommen. Falls es jetzt in Ulzigerode brennen sollte, würden die Wehren aus Alterode oder Harkerode ausrücken.

 

 

 


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